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Rauchwarnmelder retten Leben


Jährlich 400 Tote nach Hausbränden - Brandrauch frühzeitig erkennen - Das Gesetz greift
Der Landtag von Baden-Württemberg hat im letzten Jahr eine Rauchwarnmelderpflicht beschlossen.
Die Warngeräte müssen ab sofort in Neubauten und bis Ende 2014 in bestehenden Gebäuden installiert werden. 

Jährlich sterben rund 400 Menschen in Deutschland bei Bränden, die Mehrzahl von ihnen in
Privathaushalten. 95 Prozent fallen dabei nicht den Flammen zum Opfer, sondern einer Rauchvergiftung.
Rauchwarnmelder können diese Gefahren reduzieren. Sie warnen zuverlässig, auch im Schlaf,
vor Brandrauch und geben Ihnen die Möglichkeit sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen
und die Feuerwehr zu rufen. Hier die neue Regelung im Detail: 

Verpflichtung gilt seit: Das Gesetz wurde am 22. Juli 2013 im Gesetzblatt verkündet.
Damit gilt die Verpflichtung, wenn die Baugenehmigung nach diesem Tag erteilt wurde.
Soweit keine Baugenehmigung erteilt wurde, gilt die Verpflichtung, wenn das Gebäude
bis zu diesem Tag noch nicht bezugsfertig war. Alle anderen Gebäude gelten als bestehende. 

Übergangsfrist: Eigentümerinnen bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. 

Verantwortlich: Der Einbau der Rauchwarnmelder obliegt den Bauherren. Bei bestehenden Gebäuden sind die Eigentümerinnen für den Einbau verantwortlich. Die Verpflichtung der Eigentümerinnen erstreckt sich ggf. auch auf den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchwarnmelder durch neue Geräte. Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist verfahrensfrei (vgl. Nr. 2 Buchstabe e des Anhangs zu § 50 Abs. 1 LBO). Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen, es sei denn, die Eigentümer übernehmen diese Verpflichtung selbst. Bei Mietwohnungen liegt es also in der Regel in der Verantwortung der Mieter zum Beispiel einen Batteriewechsel an den Rauchwarnmeldern rechtzeitig durchzuführen. Besondere behördliche Überprüfungen des Einbaus, die über die allgemeine Bauaufsicht hinausgehen, sowie wiederkehrende Kontrollen sind nicht vorgesehen. 

Folgende Räume: Alle Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit (z.B. Flure und Treppen innerhalb von Wohnungen) sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Solche Aufenthaltsräume finden sich als Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Gästezimmer insbesondere in Wohnungen, aber auch in anderen Gebäuden, wie z.B. in Gasthöfen und Hotels, Gemeinschaftsunterkünften, Heimen oder Kliniken. 

Die Installation: Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Genaue Angaben zur Standortwahl, Montage und Wartung sind in den Herstelleranweisungen enthalten, die zusammen mit den Rauchwarnmeldern geliefert werden. Nach diesen Anleitungen können Rauchwarnmelder einfach mit Schrauben, Dübeln oder Spezialklebstoff montiert werden. Dabei müssen die Informationen der Herstellerfirmen auch für die Mieter bereitgestellt werden, damit diese die erforderliche Inspektion der Rauchwarnmelder und die Funktionsprüfung der Warnsignale sowie gegebenenfalls den Austausch der Batterien durchführen können.

Eigenschaften: Rauchwarnmelder werden nach der Norm DIN EN 14604 in Verkehr gebracht und tragen ein entsprechendes CE-Zeichen. 

Weitere Empfehlungen: Rauchwarnmelder können über Netzstrom oder mit Batterie betrieben werden. Bei Batteriebetrieb ist zu unterscheiden zwischen handelsüblichen Batterien, die der Benutzer auswechselt. Es gibt auch Warngeräte mit fest eingebauten Langzeitbatterien. Diese müssen bei leeren Batterien komplett ausgetauscht werden. Bei allen Betriebsarten sollte das von der Herstellerfirma empfohlene Datum für den Austausch der Geräte beachtet werden, da die Zuverlässigkeit durch Verschmutzung des optischen oder fotoelektrischen Systems sowie durch Alterung der Bauteile nach etwa zehn Jahren sinkt. 

(Quelle: Südfinder 19.03.2014)

 

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